3.6. Grundvoraussetzungen einer Gravionentheorie der Schwerkraft

Inhaltsverzeichnis

3.6.1. Vorbemerkung
3.6.2. Die Schwere wird durch Korpuskeln (Gravionen) bewirkt
3.6.3. Die hohe Eigengeschwindigkeit der Gravionen
3.6.4. Gravionen sind sehr klein - auch dichte Materie ist für sie porös!
3.6.5. Trotz geringer Dichte wirken Gravionen auf kleinste Materieteilchen
3.6.6. Mögliche Kollisionseffekte: elastische Reflexion, Streuung, Absorption?
3.6.7. Drei Modelle einer zentri petalenGravionenwirkung
3.6.7.1. Ein Körper erfährt von außen einen Druck zum Zentrum hin
3.6.7.2. Zwei einander gravitativ abschattende Körper werden zusammengetrieben
3.6.7.3. Periphere Gravionen wirken konzentrisch auf Gruppen von Körpern
3.6.7.4. Lässt sich aus diesem Ansatz das Newtonsche Gravitationsgesetz ableiten?
3.6.8. Zentrifugale Wirkungen von Gravionen: Zwei weitere Modelle
3.6.8.1. Eine Gravionenquelle zwischen zwei Körpern treibt diese auseinander
3.6.8.2. Zentral emittierte Gravionen treiben periphere Körper weiter nach außen
3.6.9. Trägheitsrelevante Auswirkungen der Schwerkraft

3.6.1. Vorbemerkung

Schon um der theoretischen Stringenz willen werde ich im folgenden Entwurf manche Annahmen möglichst eindeutig formulieren, und das liest sich dann vielleicht so, als sei es schon erwiesen, als wüsste ich schon, dass es so ist. Ich will nämlich den Gedankengang nicht ständig unterbrechen müssen durch konjunktivische Formulierungen in der Möglichkeitsform oder durch umständliche Einleitungen wie "es soll hier angenommen werden, dass ..." oder "es erscheint die Hypothese als vertretbar, dass ..." etc. Denn dass die von mir vertretene Theorie insgesamt Hypothesencharakter hat, habe ich schon mit dem Titel " Perspektiven einer Korpuskulartheorie der Gravitation" und an anderen Stellen deutlich genug zum Ausdruck gebracht. Um aber diese Theorie im Folgenden möglichst einfach, knapp und prägnant darstellen zu können, werde ich mir eine eher indikativische Sprache erlauben, also die grammatische Wirklichkeitsform verwenden, etwa von der Art: "Gravionen sind winzig klein und ungeheuer schnell". Erst ganz zum Schluss werde ich noch einmal ganz ehrlich einräumen, dass das Vorgetragene ein komplexes Ganzes von aufeinander bezogenen Einzelhypothesen ist, die zusammengenommen einen neuen - korpuskularen - Ansatz zur Erklärung der Gravitation zu formulieren versuchen, und zwar einen, der diskussionswürdig und überprüfenswert, wahrscheinlich auch überprüfbar ist.